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RAUM FÜR AYURVEDA & YOGA

Das Paradoxon umarmen – Einladung zum Tanz mit der Distanz.

Wenn wir mit Worten spielen, muss das nicht immer logischen Sinn machen – im Gegenteil: wo Logik keinen fruchtbaren Weg mehr findet, kann das Denken vielleicht, von Gesetzmässigkeiten befreit, wieder ungehindert atmen. Also, lasst uns spielen, lasst uns Raum schaffen, lasst uns heute ein Wort befreien: die DISTANZ.

Ich lade Euch ein. weiter lesen

Babysocke auf Reisen – Neuigkeiten von unser aller Winteraktion für Lesbos

Die Pakete sind in der Post und auf dem Weg nach Griechenland!
Unsere besten Wünsche fahren mit ihnen – und all die Erinnerungen an die letzten paar Wochen, in denen uns Eure Menschlichkeit begegnet ist und Eure Bereitschaft, zu handeln. Berührend war das. Wenn ganze Familien oder Freundinnenkreise sich ans Stricken machten, wenn uns elfenhaft schöne Babymützen anvertraut wurden, die schon der heute zehnjährigen Enkelin den Kopf wärmten, wenn Bekannte oder Unbekannte auf uns zukamen mit Unterstützung, Teepaketen oder guten Ideen… all die warmen Reaktionen, die WÄRME IM PAKET zu unserer gemeinsamen Sache machten, sind bereits ein Wert an sich. weiter lesen

Aus der Fülle heraus handeln – Lesbos zu Gast auf meinem blog.

Eigentlich wollte ich heute über Dankbarkeit schreiben – und vielleicht ist es ja auch nach wie vor das, was ich hier tue. Mit einer tiefen Verbeugung vor der Fülle meines Lebens weite ich den Blick und sehe die Welt. Sehe zum Beispiel, dass gerade Menschen frieren – so wie ich auch oft, nur ohne Holz im Keller und Ofen im Zimmer.
Ohne Zimmer.

Dies ist kein Text über Schuldgefühle. Er geht vielmehr von der Annahme aus, dass wir es leichter haben mit dem realistischen Blick aufs Ganze, wenn wir uns generell vom Leben beschenkt fühlen (eine Haltung, die sich übrigens kultivieren lässt). weiter lesen

Lasst uns was draus machen!

Es stehen uns sehr, sehr schwere Monate bevor, soll Angela Merkel neulich gesagt haben – eine Steilvorlage natürlich für die philosophisch Denkende in mir. Denn mal ganz im Ernst – schwer für wen, im Vergleich wozu, in welchem Kontext und: wo ist da schon wieder der Blick geblieben für die menschliche Freiheit, sich zu verhalten in ALLEM, was uns umgibt? weiter lesen

Springkraut und Intuition – vom Wunder des richtigen Zeitpunkts.

Neulich im Wald trafen der Hund und ich auf eine kleine Kolonie der Gattung Impatiens – ein grossartiger Name übrigens für das Gewächs, das man nicht zwingen kann. In den fast 50 Jahren meiner innigen Springkrautliebe habe ich gelernt, dass ungeduldige Menschenfinger die Früchte immer nur zerquetschen werden – sehr unbefriedigend und ein Zeichen dafür, dass die Zeit noch nicht reif war. Wer sich je von dem Moment hat mitreissen lassen, in dem die Kapsel auf den Hauch einer Berührung von ganz alleine aufspringt, weiss hingegen, wie sich der richtige Zeitpunkt anfühlt. Neulich im Wald war das – ganz plötzlich und ganz klar – eine Erkenntnis, die sich groß anfühlte. Und die ich gern unter den Bäumen hervor in mein Leben einladen möchte. weiter lesen

Der diskrete Charme des Nichtwissens.

Die schiere Größe dessen, was wir nicht wissen, kann schon überwältigend sein. Auszuhalten, dass wir kleine Menschen hier irgendwo im All rumhängen und keine Ahnung haben, wieso das bis jetzt immer irgendwie gut ging. Wieso wir nicht alle runterfallen. Wir können das Konzept von Unendlichkeit im Raum nicht wirklich begreifen, Endlichkeit und NICHTS vielleicht noch weniger. Das zu ertragen braucht Stärke und Demut, sagt meine kluge Frau. Und dann schneidet sie Paprika in Streifen.

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le système, c´est moi.

Unser Leben ist politisch. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, findet es immer im Rahmen von Strukturen und Weltanschauungen statt, im Rahmen von Hierarchien und Interessen.

Unser Leben ist politisch, natürlich. Es bewegt sich und uns zum Beispiel innerhalb eines Wirtschaftssystems, das – per Geflecht aus Profit und Kollateralschaden, aus Privilegien und Marginalisierung – diese Welt in den humanistischen und ökologischen Ruin zu treiben droht. Innerhalb dessen die Positionierung der Einzelnen stark von den Auswirkungen verschiedener, Ungleichheit schaffender Ideologien abhängt. Global und direkt vor der Haustür – und entlang von Kategorien wie Hautfarbe, Herkunft oder Geschlecht, kolonialem Erbe, Religion, Gesundheit oder weiß der Kuckuck was.

Klingt verwickelt. Ist es auch. weiter lesen

Ich freue mich, wenn es regnet…

…denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch. So sagte Karl Valentin.

Im Grunde ist dem nichts hinzuzufügen – ich tu es dennoch. Weil dieser sonnige Tag nicht vorüber gehen soll ohne ein Loblied auf die hilfreiche innere Haltung als solche. Weil Freude und Großzügigkeit, Gelassenheit und Humor das Leben strahlen lassen können. Ebenso wie Dankbarkeit, Freundlichkeit und Liebe; wie die Fähigkeit zu vergeben und alle anderen Geisteszustände, die das Herz weit und den Blick klar werden lassen. Die gute Nachricht ist: all diese Haltungen lassen sich lernen, üben, kultivieren. Und das ist wirklich eine SEHR, sehr gute Nachricht. weiter lesen

Sabotierte Ungeduld und das Summen der Alpakas.

Wenn Alpakas sich wirklich wohl und aufgehoben fühlen, summen sie. Es ist ein ganz kleines, tief bewegendes Geräusch, das zu Tränen rühren und alles andere nebensächlich erscheinen lassen kann. So nebensächlich wie die Eile, die ich neulich einmal zu haben glaubte und die glücklicherweise nicht allzu ernst genommen wurde. Hätte die kluge Frau an meiner Seite nicht das zügige von A nach B Kommen einfach unterbrochen – wir wären der kleinen Herde junger Alpakas am Rand der Straße nicht begegnet, die da miteinander in friedliche, absichtslos wirkende Kommunikation vertieft war. weiter lesen

Ankommen – vom Wunder, mit dem eigenen Körper vertraut zu werden.

Es ist die 8. Woche dieser massagefreien Zeit, der Frühling lädt zum Sonnengruss und meine Gedanken spielen wieder mit dem Motiv der Verbundenheit. Tanzend, denn auf der körperlichen Ebene betrachtet, ist Verbundenheit für mich immer auch ein Tanz mit dem Leben – und das wiederum ist Yoga. Es sind der Rhythmus des Atems, die Melodie des Hier und Jetzt, die uns im yogischen Üben tragen, die uns helfen, den eigenen Körper als sicheren Ort kennenzulernen. Und weil Yoga in allem lebt, was Verbindung ist, führt der Weg zu diesem Ort nicht allein über die Yogamatte. weiter lesen