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RAUM FÜR AYURVEDA & YOGA

Abwesenheit. Ein Thema mit Variationen.

Gerade war da noch Musik und sie war grandios.
Gerade hat sie mich und meinen Besen noch aufmunternd
in jede Ecke des ZUGVOGEL_Gastraums begleitet und jetzt

ist sie weg. weiter lesen

Leben ist immer! Wie mir ein Virus mal volle Kanne die Augen geöffnet hat.

Es ist so…
ich mach das hier ja nicht zum erste Mal.
Schon vor mehr als zehn Jahren begegnete mir bereits eine infektiöse organische Struktur,
mit der von einem Tag auf den anderen alles anders wurde.

Bäng.

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MeinungsFREIHEIT – über die Notwendigkeit des Streitens.

Es gibt Erkenntnisse, die mich immer wieder mit solcher Wucht treffen,
dass ich sie in die Welt schreien möchte. Eine davon ist diese:
Wenn wir auf diesem Planeten (der ohne uns sicherlich wunderbar zurechtkäme) überleben wollen – und wenn wir zusammen mit allen auf ihm lebenden Menschen, Tieren, Bäumen und zukünftigen Generationen gut leben wollen, braucht es ein Umdenken. Jetzt. Wir müssen uns grossflächig dafür entscheiden, den absurden Wahn des unbegrenzten Wachstums mit der Logik der Nachhaltigkeit zu ersetzen – die Gier als Entscheidungsmotivation zu verabschieden. Soll dieses Umdenken global weiter an Kraft gewinnen, braucht es das kreative und vielfältige Netzwerk derjenigen, die heute schon eine solche Vision teilen. Ein Netzwerk, innerhalb dessen unterschiedlichste Menschen und Institutionen auf Basis dieses Minimalkonsenses Bündnisse schliessen. Und bereit sind, die konkrete Umsetzung der Vision miteinander zu verhandeln.

Zu erstreiten.

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Die Krone der Schöpfung und anderer Blödsinn

Wie kann es sein, fragt mich jüngst die Gattin beim Betrachten der Katernase, dass wir nicht alle und immerzu niederknien vor dieser Perfektion?  Niederknien und dann rausrennen und die Vögel füttern, den Löwenzahn beschützen, alles Lebendige um uns herum hegen und pflegen und bewundern und sein lassen und… respektieren?

Ja, wie kann es sein? weiter lesen

Das Paradoxon umarmen – Einladung zum Tanz mit der Distanz.

Wenn wir mit Worten spielen, muss das nicht immer logischen Sinn machen – im Gegenteil: wo Logik keinen fruchtbaren Weg mehr findet, kann das Denken vielleicht, von Gesetzmässigkeiten befreit, wieder ungehindert atmen. Also, lasst uns spielen, lasst uns Raum schaffen, lasst uns heute ein Wort befreien: die DISTANZ.

Ich lade Euch ein. weiter lesen

Babysocke auf Reisen – Neuigkeiten von unser aller Winteraktion für Lesbos

Die Pakete sind in der Post und auf dem Weg nach Griechenland!
Unsere besten Wünsche fahren mit ihnen – und all die Erinnerungen an die letzten paar Wochen, in denen uns Eure Menschlichkeit begegnet ist und Eure Bereitschaft, zu handeln. Berührend war das. Wenn ganze Familien oder Freundinnenkreise sich ans Stricken machten, wenn uns elfenhaft schöne Babymützen anvertraut wurden, die schon der heute zehnjährigen Enkelin den Kopf wärmten, wenn Bekannte oder Unbekannte auf uns zukamen mit Unterstützung, Teepaketen oder guten Ideen… all die warmen Reaktionen, die WÄRME IM PAKET zu unserer gemeinsamen Sache machten, sind bereits ein Wert an sich. weiter lesen

Aus der Fülle heraus handeln – Lesbos zu Gast auf meinem blog.

Eigentlich wollte ich heute über Dankbarkeit schreiben – und vielleicht ist es ja auch nach wie vor das, was ich hier tue. Mit einer tiefen Verbeugung vor der Fülle meines Lebens weite ich den Blick und sehe die Welt. Sehe zum Beispiel, dass gerade Menschen frieren – so wie ich auch oft, nur ohne Holz im Keller und Ofen im Zimmer.
Ohne Zimmer.

Dies ist kein Text über Schuldgefühle. Er geht vielmehr von der Annahme aus, dass wir es leichter haben mit dem realistischen Blick aufs Ganze, wenn wir uns generell vom Leben beschenkt fühlen (eine Haltung, die sich übrigens kultivieren lässt). weiter lesen

Lasst uns was draus machen!

Es stehen uns sehr, sehr schwere Monate bevor, soll Angela Merkel neulich gesagt haben – eine Steilvorlage natürlich für die philosophisch Denkende in mir. Denn mal ganz im Ernst – schwer für wen, im Vergleich wozu, in welchem Kontext und: wo ist da schon wieder der Blick geblieben für die menschliche Freiheit, sich zu verhalten in ALLEM, was uns umgibt? weiter lesen

Springkraut und Intuition – vom Wunder des richtigen Zeitpunkts.

Neulich im Wald trafen der Hund und ich auf eine kleine Kolonie der Gattung Impatiens – ein grossartiger Name übrigens für das Gewächs, das man nicht zwingen kann. In den fast 50 Jahren meiner innigen Springkrautliebe habe ich gelernt, dass ungeduldige Menschenfinger die Früchte immer nur zerquetschen werden – sehr unbefriedigend und ein Zeichen dafür, dass die Zeit noch nicht reif war. Wer sich je von dem Moment hat mitreissen lassen, in dem die Kapsel auf den Hauch einer Berührung von ganz alleine aufspringt, weiss hingegen, wie sich der richtige Zeitpunkt anfühlt. Neulich im Wald war das – ganz plötzlich und ganz klar – eine Erkenntnis, die sich groß anfühlte. Und die ich gern unter den Bäumen hervor in mein Leben einladen möchte. weiter lesen

Der diskrete Charme des Nichtwissens.

Die schiere Größe dessen, was wir nicht wissen, kann schon überwältigend sein. Auszuhalten, dass wir kleinen Menschen hier irgendwo im All rumhängen und keine Ahnung haben, wieso das bis jetzt immer irgendwie gut ging. Wieso wir nicht alle runterfallen. Wir können das Konzept von Unendlichkeit im Raum nicht wirklich begreifen, Endlichkeit und NICHTS vielleicht noch weniger. Das zu ertragen braucht Stärke und Demut, sagt meine kluge Frau. Und dann schneidet sie Paprika in Streifen.

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